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In einer langen außerordentlichen Abend- und Nachtsitzung hat der Rat der Gemeinde Paslam beschlossen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und dieses neumodische Medium Internet für die Selbstdarstellung der Gemeinde und deren Mitbürger ohne Ansehen von Religion, Parteizugehörigkeit, Hautfarbe, Alter und sogar Geschlecht zu nutzen.
Und so wurde umgehend eine Plattform errichtet (und diese wird auch mit einem kleinen Umtrunk beim Fröschl am heutigen Abend offizielle eingeweiht), die die Nöte und Sorgen dieser unserer Mitbürger präsentiert. Auf demokratische Art und Weise, was heißen soll: Jeder kann schreiben, was er denn will. Was veröffentlicht wird, entscheidet der Rat der Gemeinde.

Preußen ante Portas, wieder mal.
(10.09.07, vom Gschwendtner Josef, was der Kulturredakteur von unserem Paslamer Bote ist )
Nicht nur, dass Jahr für Jahr diverse Fußballmannschaften aus Nichtbayern versuchen, die für jeden wahren Fußballfreund selbstverständliche Vorherrschaft des FC Bayern München zu brechen - zumeist erfolglos, oder, wenn erfolgreich, dann im Zusammenspiel mit korrupten Schiedsrichtern. Nicht nur, dass niveaulose Tralaladeppen von der Wasserkante, aus Köln, oder - schlimmer noch - aus Frankfurt, versuchen, die nahezu schwerelose Leichtigkeit des Seins bayrischer Folklore zu imitieren, zu kopieren, zu persiflieren oder (Gipfel des selbstzerstörerischen Größenwahns!) sie zu toppen. Nicht nur, dass sogenannte "Brauereien" an Elbe, Main oder Rhein versuchen, mit ihren Gesöffen dem unvergleichlichen Geschmack bayrischen Bieres näher zu kommen (was ihnen in alle Ewigkeit nicht gelingen wird) - jetzt schickt sich doch tatsächlich ein Preuße, wie er preußischer nicht sein kann, an, der Welt "Bayrische Geschichten aus Paslam" zu erzählen. Das ist, als hätte man Karl Valentin aufgefordert, Plattdeutsch zu sprechen, als würde man die Kruzifixe aus bayrischen Schulen entfernen, ja - als würde man dem Lieben Gott die Welt erklären wollen.
Soll er nur. Soll der Schmierfink seine jauchegetränkte Feder gen Paslam und Bayern recken. Es wird ihm und dem hinter ihm stehenden dubiosen "Auslesen-Verlag" nicht gelingen, auch nur ein Exemplar seines Machwerkes auf bayrischem Boden zu verkaufen. Denn unsere Literatur - die machen wir hübsch selber. Wie alles andere auch. Denn: Mir san mir!

(10.09.07)Antwort vom  Jennerwein Wastl, Mitarbeiter einer Brauerei im nahen Miesbach)
Ja kruzitürkennocheinmal! Wie ich das so gelesen habe, habe ich gesagt: “Ja sakra! Wie kommt so ein Preiß dazu!!” Und dann habe ich gelesen, dass das der Gschwendtner Joesf geschrieben hat, und da habe ich laut gesagt:”Ja kruzitürkelnocheinmal! Der Gschwendtner Josef, das ist ja einer von den Roten!!” Und da habe ich gesagt: “Das Buch werde ich kaufen. Weil doch der Gschwendtner Josef so ein Roter ist.” Und außerdem ist dieser Rote, dieser Gschwendtner Josef einer von denen, die für Bayern München .”Sakra!” habe ich da gesagt, weil, die echten Münchner, das sind die Sechzger!!! Da habe ich gesagt: “Ich kauf gleich 2 von diesen Büchern!” Um es den Roten zu zeigen, dem Gschwendtner Josef sowieso und den Bayern auch!
 

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