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Leseprobe 3 aus: Wie ich einmal ein Postillon dÔÇÖAmour gewesen bin

Es hatte der Mooshammer Berti, der wo zeitlebens ein gro├čer Philosoph war und auch in gewisser Weise ein Asket, und somit den Weibern abgeschworen hatte, bevor sie ihn sich ├╝berhaupt gewisserma├čen einverleiben konnten, in seinem ganzen Leben nur eine gro├če Liebe gekannt. Und das war die Liebe zu Sibylle, seiner wei├črotschwarz gefleckten Katze, die ein wenig aussah, wie eine missgl├╝ckte Kuh. Was man dem Berti aber nicht sagen durfte, denn er liebte die Sibylle abg├Âttisch, ÔÇ×mehr noch ois wia ma eigns L├Ąbn, vaschdehst?ÔÇť, hat der Berti mir einmal am Ende einer langen Nacht anvertraut.

 

So weit, so gut. 

 

Dennoch war ich der Meinung, dass der Hubert Mooshammer, der wo ungeachtet seines fortgeschrittenen Alters immer noch alleine im Haus seiner verstorbenen Eltern lebte, trotz aller geistigen Gr├Â├če und somit einer ├ťberlegenheit ├╝ber das weibliche Geschlecht, besser bedient gewesen w├Ąre, wenn er zu der Sibylle auch noch eine richtige Frau gehabt h├Ątte. Weil die Sibylle nun mal keinen Schweinsbraten nicht machen kann und auch geschlechtlich nicht viel hergibt, so dachte ich mir. Denn es ist ├╝berall auf der Welt so geregelt, dass die Frau ihrem Manne einen Schweinsbraten macht. Au├čer in Marokko vielleicht, und auch nicht in Kuwait.